Wohnen & Leben im Portugiesenviertel

Pizza, Party und prunkvolle Bauten stehen stellvertretend für das an den Landungsbrücken liegende Portugiesenviertel.

Was diese Ecke Hamburgs mit Portugal zu tun hat und was das Besondere an diesem Viertel ist, erfahrt ihr in unserem heutigen Beitrag.

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Zwischen Landungsbrücken und Michel liegt ein Viertel der ganz besonderen Art: das Portugiesenviertel. Diese Ecke Hamburgs ist für seine zahlreichen Cafés, Bars und Restaurants bekannt. Einheimische und Touristen schwärmen von dem besonderen Flair, das diese Ecke der Hansestadt ausstrahlt.

Man fühlt sich wie im Süden. – Eine Anwohnerin

Dieses Urlaubsflair wird durch die zahlreichen portugiesischen Restaurants vermittelt. Haus an Haus reihen sich die Lokalitäten, Bank an Bank stehen die Sitzmöglichkeiten auf den Bürgersteigen. Die Kellner preisen ihren frischen Fisch und die leckeren portugiesischen Spezialitäten direkt auf der Straße an. Es wird für gute Laune und Stimmung gesorgt, so dass man gar nicht anders kann, als Platz zu nehmen.

Gastronomie soweit das Auge reicht. – Ein Anwohner

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Lisboa – Portugiesische Spezialitäten

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Leckere portugiesische Croissants, Tapas und Gebäck gibt es im Café SUL

Wohnen zwischen Hafen und Innenstadt

Was heute eine beliebte Anlaufstelle für Einheimische und Touristen ist, ist in den 70er Jahren eine bevorzugte Wohngegend für portugiesische Einwanderer gewesen. Während die Miete damals bezahlbar war, steigt diese aufgrund der Beliebtheit des Viertels stark an. Die Nähe zum Hafen sowie zur Innenstadt sind ausschlaggebend für den großen Hype um das Portugiesenviertel.

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Ditmar-Koehl-Straße mit zahlreichen Lokalitäten und Souvenir-Shops

Die Anwohner des Portugiesenviertels schätzen es besonders, dass sie tagsüber Mitten im Geschehen sind. Es ist am Abend dennoch relativ ruhig in dieser Ecke der Stadt.
Ich persönlich verbringe sehr gerne Zeit in der Ditmar-Koehl-Straße. Der Tag ist perfekt, wenn ich morgens einen Cappuccino in der Milch Feinkost trinken kann, dazu ein portugiesisches Croissant vernasche und den Abend mit einer Pizza bei Luigis krönen darf.
Kulinarisch bietet die Ditmar-Koehl-Straße keine Grenzen. Auch Supermarkt und Apotheke sind fußläufig zu erreichen. Zudem sind die Nordischen Seemannskirchen im Portugiesenviertel ansässig. Ob Flohmärkte oder frisch gebackene Zimtschnecken – dort gibt es immer was zu erleben!

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Finnische Seemannskirche

Neben den ganzen kulinarischen Leckereien beeindruckt das Viertel zwischen Hafen und Innenstadt auch durch seine prachtvollen Altbauten. Wenn ihr mal durch diese Ecke der Stadt flaniert, dann schaut auch mal nach oben, denn diese Bauten sind eindeutig #typischhamburch.

1 Kommentar

  1. gajako sagt:

    Ein schöner informativer Bericht … allerdings müsste man die Fotos etwas aufhellen 🙂

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