Zweikampfverhalten e.V. ist ein gemeinnütziger Verein und freier Jugendhilfeträger. Mit Coolness- und Rhetorikworkshops sowie Flirttrainings hilft der Verein jungen Wilhelmsburger Kids und Geflüchteten Jugendlichen. Wir haben mit Gründerin Rebekka und Botschafter Michel Abdollahi geschnackt und sind Fans des Konzepts von Zweikampfverhalten geworden.

Coolness-, Rhetorikworkshops und Flirttrainings für Kids und Jugendliche

Rebekka hat den Verein mit dem Ziel – Aggressionen bei Jugendlichen und Kids zu reduzieren und die soziale Teilhabe zu fördern – vor 10 Jahren gegründet. Michel Abdollahi ist nicht nur Botschafter von Zweikampfverhalten, sondern auch ein aktiver Rhetoriktrainer, der sich dafür einsetzt Konflikte verbal zu lösen und soziale Kompetenzen zu fördern.

Von 4 Kursen im Jahr hat sich die Nachfrage nach den Workshops und Trainings so gesteigert, dass der Verein unterdessen 10 Kurse pro Woche parallel betreuen kann.

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Die Trainings funktionieren ganz ohne Geheimformel

Empathie, Respekt und Interesse für die Kids. Ob Einzelhilfe oder Gruppenkurse, die Trainer zeigen Interesse an den Problemen der Kids und Jugendlichen. Es wird gemeinsam gelernt und draußen beim Spielen die Theorie in die Praxis umgesetzt. Soziale, finanzielle oder gesellschaftliche Gründe können die Auslöser sein, wieso sich junge Jugendliche problematisch verhalten. Anfangs ist Zweikampfverhalten dahin gefahren, wo es die Probleme gab. Heute ist es mittlerweile so, dass der Verein seinen festen Standort in Wilhelmsburg hat und in den Schulen vor Ort Kurse gibt sowie Kinder und Jugendliche aktiv unterstützt. Zweikampfverhalten ist zu einer Community herangewachsen, in der man einfach zusammen gehört und sich gegenseitig unterstützt.

Der Hintergrund ist egal – wir sind alle gleich! – Rebekka.

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Fotokredit: Erik Hart, Hamburg

Wenn aus Hitzköpfen Trainer werden

Arwin – ein ehemaliger Hitzkopf, der nun selbst Coolnesstrainer bei Zweikampfverhalten ist, hat uns verraten, wie ein Training aussehen kann. Gerade bei Konfliktsituationen sei es wichtig nicht im Affekt zu handeln. Deeskalationsmethoden und Möglichkeiten einen Streit verbal, ohne Gewalt zu klären werden beispielhaft den Kids und Jugendlichen mit problematischen Background beigebracht. Einen Plan-B im Kopf zu haben – sprich vor dem Streit einen Plan zu haben, was zu tun ist, wird durch Rollenspiele greifbar gemacht und verständlich erklärt.

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Fotokredit: Erik Hart, Hamburg

Von der Gewalt zur Prävention: Arwin hat es geschafft!

Der Verein fördert die sozialen Kompetenzen von Jugendlichen und jungen Geflüchteten. Für seine Arbeit hat der Verein gerade eine Spende über 516.150 Euro von der SKala-Initiative als erster Hamburger Verein erhalten. Durch die Spende können nicht nur die Arbeit weitergeführt werden, sondern auch das Kursangebot ausgebaut und Arwin sowie ein Kollege fest angestellt werden.

Weitere Informationen zum Zweikampfverhalten e.V., den Sport- und Bildungsprojekten findet ihr hier.