Auf einen Schnack mit Rainer Raeder

Heute möchte ich Euch jemanden vorstellen, der unter den Namen „Der Hamburger“ in unserer schönen Hansestadt bekannt geworden ist. Wie er zu diesem Namen gekommen ist und was er macht, das verrät er uns jetzt im Interview.

Wer sind Sie? Was machen Sie beruflich?
Ich heiße Rainer Raeder, allerdings kennt man mich besser unter meinem Spitznamen „Der Hamburger“. Ich bin gelernter Fotograf und war in der Reisebranche tätig, bin also schon viel in der Welt rumgekommen. Dennoch ist mir meine Heimat Hamburch immer noch am liebsten. 🙂

der hamburgerWie ist die Idee zu ihrem Hamburg-Stand entstanden?
Zu meinem 50. Geburtstag habe ich mir einen großen Traum erfüllt. Ich wollte schon immer mal mit einer „Ape“ – so ein kleines Auto aus Italien, fahren. Also kaufte ich mir einen und fuhr damit rum. Als ich dann im Radio eines Tages hörte, dass ein Magazin namens „Der Hamburger“ mit 40 Fotoseiten erschienen ist, ging ich zum Kiosk kaufte mir das Magazin und fuhr zur Redaktion, um den Herausgeber von meiner Idee zu überzeugen: Ich wollte mit meiner Ape rumfahren und das Magazin „Der Hamburger“ unter die Leute bringen. Die Idee kam nicht nur gut bei der Redaktion an, sondern auch bei den Hamburgern. Nach und nach kamen immer mehr Leute auf mich zu und fragten, ob ich ihre Sachen verkaufen möchte.

Wo kann man dich mit deinem Stand antreffen?
Ich bin vor allem auf Wochenmärkten unterwegs, wie beispielsweise auf dem Isemarkt, auf dem Großneumarkt, in Blankenese, in Harburg und am Goldbekufer. Mittwochs findet man mich auch auf dem St. Pauli Nachtmarkt.

der hamburgerWelche Hamburger Labels sind mit dabei?
Mir ist es wichtig, die kleinen Labels zu unterstützen und die Vielfalt von Hamburg zu zeigen. So gibt es Fußmatten von Dreckstückchen, Postkarten von Bildwerk Rohr, Seesäcke von Heimat-Hafen-Hamburg, Taschen von Type Tonic, CDs von Freddy Albers, Hüte aus alten Hamburger Kaffeesäcken, Das Buch „Verliebt in Hamburg“ von Nina George und Geschirrtücher von Stadt-Teile.

Was ist das Besondere an den Sachen, die Sie verkaufen?
Hinter jedem Produkt steckt eine ganz besondere Geschichte. Kommt gerne mal vorbei. Dann erzähl ich sie Euch persönlich. 🙂

der hamburgerSie produzieren Rettungsringe mit individuellen Wünschen?
Ja genau! Ich bin der einzige Deutsche, der mit Rettungsringen handelt, die in Hamburch produziert worden sind. Darauf bin ich sehr stolz. Ob zur Hochzeit, zum Geburtstag oder anderen Anlässen, ich beschrifte die Rettungsringe ganz nach individuellen Wünschen. Wer Interesse hat, kann sich gerne an raeder-werk@gmx.de an mich wenden.

Was sind Ihre „Typisch Hamburch“-Tipps?
Mein absoluter Geheimtipp ist der Harburger Binnenhafen. Hier findet jedes Jahr auch das Harburger Binnenhafenfest statt. Also haltet Euch schon mal den 6. Und 7. Juni 2015 im Kalender frei. Außerdem mag ich den Park Fiction mit seinen Kunst-Palmen und den Hamburger Hafengeburtstag. Aber nicht an den überfüllten Landungsbrücken, sondern in der HafenCity an den Magellan-Terrassen.

Vielen Dank für das Interview!

Über Kati

Im Januar 2014 habe ich das Projekt „Typisch Hamburch“ ins Leben gerufen. Seitdem bin ich täglichen in der schönsten Stadt der Welt unterwegs, um über einzigartige Hamburch-Dinge zu berichten.

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