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Hamburger Schnack: Sprecht Ihr Hamburgisch?

hamburgisch

Seit gut einem Jahr bin ich nun in Hamburg. Auch wenn ich mich mittlerweile hier ganz gut auskenne, bin und bleibe ich ein Quiddje! „Quiddje“ – ein Wort, das ich erst hier gelernt habe. Doch das ist nicht der einzige typische hamburgische Begriff, den die Hamburger beim Schnacken und Klönen verwenden. Deswegen möchte ich heute von Euch wissen: Sprecht Ihr Hamburgisch? ;)

Ob Bangbüx, Kuddelmuddel oder Knickerbocker – als gebürtige Mecklenburger Deern habe ich als Kind schon ein bisschen Platt schnacken gelernt. Doch leider habe ich auch vieles wieder verlernt. Deswegen habe ich mir das Buch „Sprechen Sie Hamburgisch?“ vom Hamburger Abendblatt bestellt um mein Plattdeutsch wieder etwas aufzufrischen.

Rund 1500 typisch hamburgische Begriffe sind in dem Buch zu finden. Besonders die Redensarten wie beispielsweise „Dat löppt sik allens wedder trecht!“, „Nu is daddeldu!“ oder „Kiek maal wedder in!“ haben mir sehr gefallen. Aber auch die Hamburger Köstlichkeiten wie „Appelpannkoken“, „Gröönkohl“ und „Knallköm“ finde ich sehr interessant.

Eine weitere Kategorie, die man unbedingt drauf haben sollte, sind natürlich die Schimpfwörter. „Piepgööschen“ – ein Kind, das an Mamas Rockzipfel hängt, „Sabbelbüdel“ – ein sehr gesprächiger Mensch, „Snösel“– Lausebengel, „Dösbaddel“– Dummkopf oder „Kodderschnuut“ – jemand mit frechem Mundwerk, sind meine „Lieblings“-Schipfwörter aus dem Buch. ;)

Mein Fazit

Ich finde den plattdeutschen Hamburger Schnack als Sprache sehr sympathisch und bin neugierig immer wieder neue Begriffe zu lernen. Welche typischen hamburgischen Wörter kennt Ihr und wo habt Ihr sie gelernt? Ich freue mich auf Eure Kommentare!

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Kati

Ich habe das Projekt „Typisch Hamburch“ ins Leben gerufen. Seitdem bin ich täglichen in der schönsten Stadt der Welt unterwegs, um über einzigartige Hamburch-Dinge zu berichten.

Schlagworte
  • Hamburgisch
15 Kommentare
  1. Avatar-Foto Reinhart Buck sagt:
    22. Januar 2015 um 17:05 Uhr

    Dat is jo schon bannig scheun ober een Book is neudig
    „Kleines Hamburgisches Wörterbuch“ von Beate Henning und Jürgen Meier
    Wachholtz-Verlag, Neumünster 2006
    ISBN 10: 3 529 04650 7
    Liebe Grüße
    Reinhart

    Antworten
  2. Avatar-Foto ww sagt:
    22. Januar 2015 um 20:08 Uhr

    Mein Lieblingsplattwort ist: Putzbüdel.

    Antworten
    1. Avatar-Foto Hans sagt:
      22. August 2022 um 06:20 Uhr

      Das Hamburger „Jo“ , ist in Hamburch ein ganzer Satz, quasi Subjekt-Prädikat-Objekt in einem Wort

      Antworten
  3. Avatar-Foto der_tim sagt:
    23. Januar 2015 um 10:46 Uhr

    Neben dem von ww erwähnten Putzbüdel gehören die Riestüten, breegenklöterig und ganz wichtig Gedöns zu meinen Lieblingsbegriffen.

    Antworten
  4. Avatar-Foto Reinhart Buck sagt:
    23. Januar 2015 um 13:59 Uhr

    Dat givt ok so Schnacks wi: Je doller Du fohrs desto eher büst im Mors.

    Antworten
  5. Avatar-Foto Renate Taylor sagt:
    15. März 2016 um 20:28 Uhr

    lüdde sowie „die lüdde“ kleine Schwester z.B
    buddel = Flasche

    Antworten
  6. Avatar-Foto Karin Wilhelm sagt:
    22. März 2016 um 21:39 Uhr

    Mein Lieblingswort ist und bleibt verkasematuckeln (jemandem was erklären)

    Antworten
    1. Avatar-Foto Bernd Tissler Hafenmeister im Sandtorhafen Hamburg sagt:
      8. September 2022 um 21:02 Uhr

      meins auch!

      Antworten
  7. Avatar-Foto Andy sagt:
    14. September 2016 um 18:15 Uhr

    Komme ursprünglich aus dem Westerwald und konfrontiere die Hamburger nach wie vor mit der mir gängigen Sprache. Als ich das letzte Mal Süßigkeiten als Schluch bezeichnet habe, wurde ich angeguckt wie ein Einhorn :D

    Antworten
  8. Avatar-Foto zuggerbrotmitkäs sagt:
    27. Oktober 2016 um 14:56 Uhr

    Rangelmors so nen mich meine Freunde weil ich ständig am Zappeln bis und dauern durchn tüddel komm ich kann halt nicht still sitzen ,such ständig irgendwelche Sachen und bin permanent am rumschnippeln .

    Antworten
  9. Avatar-Foto Knut Kappu sagt:
    29. Januar 2017 um 11:23 Uhr

    Feudel = Putzlappen
    Klei mi an de Feut = Du kannst mir mal an die Füsse fassen
    Fisimatenten / Dumm Tüch = Dummheiten / Dummes Zeug
    Lütt = Klein
    Mach ma suutsche = Mach langsam

    Antworten
  10. Avatar-Foto Knut Kappu sagt:
    29. Januar 2017 um 11:24 Uhr

    Und nich zu vergessen, das typische

    Zuuuuurückbleimbidde

    am Hbf bei der S-Bahn

    Antworten
  11. Avatar-Foto Ruth Schroeter sagt:
    5. September 2018 um 21:21 Uhr

    , schietbuedel

    Antworten
  12. Avatar-Foto Dana sagt:
    25. September 2023 um 19:51 Uhr

    Plüschmors = Hummel

    Antworten
  13. Avatar-Foto Susanne Bethkenhagen sagt:
    7. Januar 2024 um 17:52 Uhr

    Mein Lieblingswort ist obstenatsch ( nörglig)
    Bangbüx ( Angsthase) ist auch witzig. Komme aus der Nähe von Potsdam, da wird berlinert. Aber das Plattdeutsche finde ich herrlich, muss unbedingt erhalten werden.

    Antworten

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