Nachdem ich gestern den Feierabend an den Landungsbrücken mit Blick auf den neuen Kreuzfahrtliner „Anthem of the Seas“ genossen haben, bin ich nicht wie üblich nach Hause gegangen, sondern in die HafenCity. Denn das twenty five hours Hotel HafenCity hat mich eingeladen eine Nacht bei ihnen zu verbringen. Seitdem ich Euch den mare Kiosk in der Lobby des maritimen Design Hotels vorgestellt habe, schwärme ich davon dort zu übernachten.

Das Seemannsheim in der HafenCity

25h hotel hafencityDeswegen ging heute ein kleiner Traum von mir in Erfüllung, als ich das Seemannsheim im Herzen der HafenCity betrat. An der Rezeption angekommen, werde ich von einer freundlichen Deern begrüßt, die mir die Schlüsselkarte für meine Koje mit Hafenblick überreicht. Außerdem werden mir alle wichtigen Infos zu den Räumlichkeiten, z.B. wo morgen früh das Frühstück serviert wird, erklärt. Doch jetzt geht es erstmal ab in meine Koje! 🙂

Die Koje mit Seefahrtambiente

25h hotel hafencityAls ich das Zimmer betrete, schlägt mein „Typisch Hamburch“-Herz gleich höher. Denn die Einrichtung ist eine echte Hommage an das Seemannsleben! Jedes kleinste Detail ist liebevoll abgestimmt. So dient eine Lotsenleiter als Ablage und ein maßgeschneiderter Überseekoffer als Schreibtisch. In der Mini-Bar befinden sich ausschließlich typisch Hamburger Köstlichkeiten wie Astra, Fritz-Kola, John & John Chips und Schokolade von Schokovida. Die Preisliste dazu steckt in einer Flaschenpost. Außerdem gibt es eine Globus-Lampe, wo man sein nächstes Reiseziel bestimmen kann und ein Logbook mit Gästeeinträgen.

Fast wie Zuhause

25h hotel hafencity„Almost home.“ – wird in den Kojen des 25h Hotels ganz groß geschrieben. Am coolsten finde ich die Tapete mit Illustrationen, die die Geschichte von 25 Seeleuten aus aller Welt erzählt. Außerdem schaut einem von der Toilette ein leichtes Mädchen entgegen, als Verdauungslektüre wird die SZENE Hamburg angeboten (soll das eine Anspielung sein?!) und der Arbeitsstress wird mit bzw. unter einer Astra-Dusche weggespült. Sooo … das werde ich jetzt auch machen und dann leg ich mich zu meinem 25h Schlafschaf in die Koje. Gute Nacht!

Ein typisches Seemannsfrühstück

25h hotel hafencityAls ich am nächsten Morgen aufwache, ist das Wetter nicht so sonnig wie erwartet. Doch das macht nichts, denn jetzt wird erstmal das Frühstücksbüffet in der HEIMAT Küche + Bar getestet. Unten an der Frühstückstheke angekommen, kann ich mich kaum entscheiden, was ich zuerst essen soll. Es sieht einfach alles lecker aus. Angefangen bei den verschiedenen Brotsorten, über Obstsalat und Jogurt bis hin zu Lachs, Käse, Wurst und Aufstrichen ist von jedem reichlich vorhanden. Auch Rührei, Würsten, Brezel und warmen Speck gibt es. So muss ein echtes Seemannsfrühstück aussehen! 🙂 Meine Highlights sind übrigens der große Behälter mit Grieß, Kirschen und Zimt & Zucker sowie die fantastischen Teesorten von Samova.

Freiräume für Seefahrer

25h hotel hafencityApropos Samova. Nach dem Frühstück schaue ich mir die Gemeinschaftsräume an. Im ersten Stockwerk befindet sich die Samova Lounge zum gemütlichen Tee trinken, Chillen, Lesen oder Kickern. Gleich gegenüber ist der Vinyl Room mit einer alten Schaltplattensammlung, die gerne gehört werden darf. Und schließlich der Radio Room mit iMacs, Drucker und Skype-Kabine. Außerdem steht den Hotelgästen im sechsten Stockwerk eine Hafensauna zur Verfügung, die habe ich allerdings nicht getestet.

Die Bewertung

  • Lage: Zentral und U-Bahn Anbindung in direkter Nähe
  • Zimmer: Super schön eingerichtet und kreativ gestaltet
  • Personal: Sehr freundlich und zuvorkommend
  • Restaurant: Reichliches und vielfältiges Frühstücksbüffet
  • Preis/Leistung: Für ein Design Hotel in der HafenCity sehr gut

Mein Fazit

Dickes Kompliment an das twenty five hours Hotel Team. Ihr habt Euch den „Typisch Hamburch“-Stempel redlich verdient. Vielen Dank für diese unvergessliche Nacht. 🙂

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