Hamburgs Brücken Expertin Sabine

Hamburg – nicht nur das Tor zur Welt sondern auch mit rund 2.500 Brücken die brückenreichste Stadt Europas. Wie soll man da nur den Überblick behalten? Wir haben für Euch die Frau getroffen, die sich mit „Hamburgs Brücken“ auskennt, wie in ihrer Westentasche – die Brückenexpertin Sabine Sternberg, auch bekannt unter ihrem Blogger-Namen „kurzundknapp“.

Wer bist Du? Woher kommst Du? Seit wann bist Du in Hamburg?
Sabine ist mein Name. Vor fast 50 Jahren wurde ich in Hamburg geboren, bin also gebürtige Hamburgerin und auch nie aus Hamburg weggezogen.

Was ist dein Job? Wie und wann bist du zum Bloggen gekommen?
Mein eigentlicher Job ist Assistentin in einer größeren Firma. Start meines Blogs war im September 2011 aus einem ganz banalen Grund: Ich hatte früher viel bei Gewinnspielen teilgenommen und war auf diversen Produkttester-Plattformen registriert. Weil hauptsächlich Bloggerinnen und Blogger ausgewählt wurden, dachte ich mir: „Das kannst du auch!“ Nach den ersten drei Artikel stellte ich fest, wie sehr es mir Spaß macht und ab da war es quasi ein Selbstläufer.

Welche Bedeutung hat dein Blogger-Name „kurzundknapp“?
„kurzundknapp“ habe ich gewählt, weil ich unter diesem Namen seit 2009 bei Twitter bekannt bin und ich wollte, dass ich irgendwie wieder erkannt werde.

Warum das Brückenblog?
Das Blog über Hamburgs Brücken habe ich gestartet, weil ich regelmäßiger über Hamburg bloggen wollte. Also überlegte ich, wofür steht Hamburg eigentlich? Die Antwort war naheliegend: Hamburg ist das “Tor zur Welt” und Brücken verbinden. Sie verbinden Menschen, Herzen, überqueren Seen, Kanäle, Meere, Bäche, Straßen und gerade Brücken sind es, die mich immer wieder inspirieren.

Welche ist deine Lieblings-Hamburg-Brücke?
Hui – das ist gar nicht so einfach. Aber auf jeden Fall ist es eine Brücke aus der Speicherstadt. Da gibt es drei, die mir besonders gut gefallen: die Poggenmühlenbrücke mit dem traumhaften Blick auf das Wasserschloss, die Holländisch-Brookfleth-Brücke neben dem Wasserschloss und die Kannengießerort-Brücke mit dem Blick auf die Öffnung Pickhuben.

Warum Hamburg und nicht Berlin oder München?
Weil ich Hamburgerin bin. Waschecht und überzeugt. 🙂

Was sind Deine „Typisch Hamburch“-Tipps?
Das Fähren-Hopping an schönen Frühlingstagen von den Landungsbrücken. Oder die absolute Entspannung im Römischen Garten mit traumhaftem Blick auf die Elbe. Aber auch auf den Stufen an der Kleinen Alster sitze ich gerne, um die Alsterschwäne zu betrachten. Dann habe ich wirklich das Gefühl „in der Welt“ zu sein.

Zum Schluss die alles entscheidende Frage: HSV oder St. Pauli?
Ich bin „eigentlich“ HSV-Fan durch und durch. Von Kopf bis Fuß in blau-weiß-schwarz war ich immer im Volksparkstadion, Westkurve, Block E unterwegs. Doch die Liebe zum HSV wurde im Laufe der Zeit immer mehr getrübt. Heute fiebere ich am Fernsehen mit beiden Mannschaften. Ich bin ein Fußball-Fan, kein Mannschafts-Fan. 🙂

Kati

Im Januar 2014 habe ich das Projekt „Typisch Hamburch“ ins Leben gerufen. Seitdem bin ich täglichen in der schönsten Stadt der Welt unterwegs, um über einzigartige Hamburch-Dinge zu berichten.

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1 Kommentar

  1. […] Ziel ist die Poggenmühlen-Brücke mit traumhaftem Blick auf das Wasserschloss, welche mir von Brückenexpertin Sabine in ihrem Interview vor drei Wochen empfohlen […]

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