Vor zwei Wochen war ich zum ersten Mal im Hamburger Stadtteil Veddel, um eine Kollegin zu besuchen. Sie wohnt direkt am Deich, dort wo die Häuser 1962 von der Sturmflut erfasst wurden. Doch Sturmflutwetter war an diesem Tag zum Glück nicht. Ganz im Gegenteil: Es war herrliches Sonnenuntergangswetter mit wunderschönen Blick auf den Hafen. Klar, dass ich mir diesen Schnappschuss nicht entgehen lassen wollte und ihn direkt auf meinen Social Kanälen teilen musste. „Schönen Abend aus Veddel“, schrieb ich und wurde prompt darauf hingewiesen, dass es doch bitteschön „von der Veddel“ hieße. An dieser Stelle wurde mir mal wieder bewusst, dass ich nach 9 Monaten Hamburch immer noch ein Quiddje war. 🙂

veddel hamburg

Doch dies wollte ich nicht auf mir sitzen lassen. Also nahm ich die Hamburger Elbinsel mit ihren Lieblingsplätzen heute mal näher unter die Lupe. Von der S-Bahnstation Hamburg-Veddel ging’s los in Richtung IBA-Docks, die sich auf dem Müggenburger Kanal befinden. Hier fand bis 2013 die Internationale Bauausstellung statt. Für alle, die wie ich im letzten Jahr noch nicht da waren, können das Projekt bei geführten Touren kennen lernen. Mehr Infos dazu gibt es hier.

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Weiter geht es durch die S-Bahnunterführung zum Hafen Museum. Diesen „Typisch Hamburch“-Tipp hatte ich von dem Seemannsdiakon Jan Oltmanns vom Seemannsclub Duckdalben bekommen.

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Also nehme ich den Weg über diese Brücke auf den „Veddeler Damm“. Keine Ahnung wie genau diese Brücke heißt. Da fragt Ihr am besten die Brückenexperten @kurzundknapp.

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Hier kitzelte mich zunächst die freundliche Herbst-Sonne in der Nase. Doch nach einem kurzem „Hatschi“ kann ich die Kamera wieder gerade halten, um für Euch diesen schönen Schnappschuss auf die Bahnschienen zu schießen. Toll, oder?

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Ein paar Meter weiter bin ich an meinem Ziel angekommen: Das Hafen Museum Hamburg rund um den historischen Kaischuppen 50a zeigt die Geschichte des Hamburger Hafens. Wirklich beeindruckend und sehr zu empfehlen.

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Mein Fazit: So, ich kann jetzt mit ruhigen Gewissen behaupten, dass ich die Elbinsel Veddel besser als ein Quiddje kenne. Wie haben Euch denn meine Lieblingsplätze „AUF“ der Veddel gefallen? Ich freue mich über Eure Kommentare. 🙂