Freddy Albers – Der Name ist Programm & CD-Verlosung

Heute nehme ich Euch mit auf eine musikalische Reise in die guten alten Zeiten Hamburgs. Ob „La Paloma“, „Junge, komm bald wieder“, „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“ oder „Das Herz von St. Pauli“ – die großen Klassiker von Freddy Quinn und Hans Albers muss man als Hamburger einfach kennen. Einen, der diese Evergreens mit Leib und Seele performen kann, habe ich heute kennen gelernt: Darf ich vorstellen? Freddy Albers!

Wer bist du? Woher kommst du? Was ist dein Beruf?
Ich bin Carsten Hesse, komme ursprünglich aus Hallenberg im Sauerland und bin als Sänger mit meiner Show „Der Name ist Programm“ unterwegs. Freddy Albers ist mein Künstlername, da ich nur Lieder performe, die schon Freddy Quinn oder Hans Albers gesungen haben.

Wie bist du zum Singen gekommen?
Schon mein Urgroßvater und meine Oma waren sehr musikalisch. Meine Mutter machte jahrzehntelang Tanzmusik und sang in diversen Kapellen. Mein Vater hingegen war „passiver“ Musiker und hatte eine riesige Schallplattensammlung, vornehmlich Rock’n’Roll, Oldies und alte Schlager. Dadurch wurde ich sozusagen von beiden Seiten geprägt. Und irgendwann entdeckte ich das Gitarrenspiel und das Singen für mich.

Wer sind deine musikalischen Vorbilder?
Angefangen hat alles Ende der 80er mit Elvis und dem Gitarrenakkorde-Üben zu seiner Musik. Seine Stimme war einfach unglaublich vielseitig und ausdrucksstark. Mit den Jahren wurde mein Interessenspektrum aber deutlich breiter, ich erfreute mich an Rock’n‘Roll und brachte mir ein wenig Boogie-Piano bei, zur Musik von Jerry Lee Lewis und Fats Domino. Später kam Dean Martin hinzu, dessen wunderschöne Stimme und sein lässiger Gesang schon herausragend waren. Ich mochte auch schon immer die kraftvolle Stimme von Freddy Quinn und das nostalgische Flair seiner Fernwehschlager. Aber auch Hans Albers finde ich seit 30 Jahren klasse. Bei ihm war es nicht immer die tonale Sicherheit, sondern der Klang seiner Stimme und seine Persönlichkeit.

Was ist das Besondere an den Songs, die Du singst?
Nostalgie, eine Zeitreise. Schöne Melodien und Texte, die zumeist von Fernweh, der Seefahrt oder Hamburch handeln. Lieder, an die unzählige Menschen Erinnerungen an ihre Jugend knüpfen. Ferner habe ich das Glück, dass der Manager von Freddy Quinn mir dessen originale Playbacks zur Verfügung gestellt hat. Die sind einerseits unbezahlbar und verleihen mir andererseits eine große Authentizität. Freddy Quinns Lieder sind deutschlandweit sicherlich bekannter, aber gerade in Hamburg, sind die Albers-Lieder immer noch Klassiker.

Wo und wann kann man deine Show in Hamburch sehen?
Ich war zwei Jahre lang der Stimmungssänger bei Gosch im Café Keese auf der Reeperbahn, aber da wird gerade umgebaut. Außerdem bin ich eigentlich meistens zum Hafengeburtstag oder zu den Cruise-Days in einer Show bei Hamburg1 dabei. Ansonsten kann man mich jederzeit buchen. Nach Hamburg komme ich immer wieder liebend gern.

Welches ist dein Lieblingslied und warum?
Auch das ist schwer, da ich grundsätzlich alle Lieder mag, die ich singe. Aber es ist wohl „La Paloma“. Freddy Quinn nahm es sieben Mal auf (zwischen 1961 und 1990) und Hans Albers drei Mal (zwischen 1944 und 1955) und die Melodie – die bereits 150 Jahre alt ist – gehört zu den meistgecoverten Liedern aller Zeiten. Auch von Elvis, Dean Martin, Engelbert, Heino, Bill Ramsey und unzähligen anderen, von mir sehr geschätzten Künstlern gibt es tolle Versionen. Und das Lied kennt wohl nun wirklich JEDER, oder? 😉

Was sind deine „Typisch Hamburch“-Tipps?
Auch da gibt es viele. Gerne auch – ich bin halt Nostalgiker – so Sachen, wo man noch das alte Hamburch sieht. Oft ermitteln wir auch Drehorte zu den 4 Hamburg-Filmen von Hans Albers und schauen uns an, wie die heute aussehen und was man noch erkennt…. Natürlich gehören der Michel und die Landungsbrücken zu fast jedem Hamburg-Besuch. Aber wir bummeln auch liebend gerne durch Planten un Blomen, die Speicherstadt, die Krameramtsstuben, die Peterstrasse oder fahren mit der 62 raus zum Museumshafen Övelgönne mit seinen alten Schiffen, den Lotsenhäusern und dem Sandstrand. Altonaer Balkon lohnt sich auch immer, oder die Oberhafenkantine, Deichstraße, Nikolaifleet oder auch mal die Elbchaussee lang nach Blankenese. Ebenso ein Besuch in der Haifischbar (unter zahlreicher Betätigung der Music-Box) oder bei Eier Carl macht immer Spaß.

Vielen Dank für das interessante Interview!

Freddy Albers CD-Verlosung

Freddy AlbersIhr liebt die alten Klassiker von Hans Albers und Freddy Quinn genauso wie ich? Dann hab ich hier etwas für Eure Ohren: Die CD „Der Name ist Programm“ von Freddy Albers  mit 27 bekannten Hits zum Mitsingen. Um die CD zu gewinnen, müsst Ihr mir einfach folgende Frage beantworten:

Egal ob Hans Albers oder Freddy Quinn – welches ist Euer Lieblingslied?

Die Teilnahmebedingungen

Die Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel findet Ihr HIER. Der Gewinner wird am Montag, den 18.05.2015 um 12 Uhr unter allen Kommentaren per Los ausgelost und von mir benachrichtigt. Also Daumen drücken! 🙂

Der Gewinner steht fest: Herzlichen Glückwunsch an Astrid.

Kati

Im Januar 2014 habe ich das Projekt „Typisch Hamburch“ ins Leben gerufen. Seitdem bin ich täglichen in der schönsten Stadt der Welt unterwegs, um über einzigartige Hamburch-Dinge zu berichten.

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6 Kommentare

  1. Silvia Kleimann sagt:

    Junge, komm bald wieder….nächste Woche sind wir wieder in Hamburg…freu

  2. astrid baumann sagt:

    Auf der Reeperbahn nachts um halb 1. Da wir große Hamburg Fans sind um mehrmals im Jahr dort sind haben wir Freddy natürlich auch schon live gesehen. Mit Freunden hatten wir viel Spaß wovon wir heute noch oft sprechen

  3. Sabine Lühmann sagt:

    La Paloma“

  4. fraenkyt sagt:

    Hallo,

    meine Lieblingssong ist „La Paloma“ und ich würde mich riesig über die CD freuen. Bin ein großer Fan von den beiden. Freddy Quinn und Hans Albers sind die Besten !
    Liebe Grüße aus Berlin

  5. Claudia sagt:

    Junge, komm bald wieder

  6. Ursula sagt:

    Heimweh
    LaPaloma
    zuviele einfach
    Alle hier schreiben, würde die Seite sprengen

    Schade, dass Freddy Albers nicht mal Richtung Salzburg kommt …

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