Franzbrötchen für Fortgeschrittene

Habe ich Euch eigentlich schon mal die Geschichte erzählt, wie es zu meinem Blog „Typisch Hamburch“ kam? Nein? Dann graben wir heute doch mal die ollen Kamellen von Januar 2014 aus. 🙂

Es war einmal ein Franzbrötchen …

FranzbrötchenAlles begann an einem Freitagmorgen. Meine erste Woche in Hamburch war an mir mit vielen wunderschönen Eindrücken vorbeigerauscht. Wie jeden Morgen ging ich an den kleinen Bahnhofskiosk in der S-Bahn Station „Stadthausbrücke“ vorbei. Es war der Tag, an dem ich mir das erste Hamburger Franzbrötchen in meinem Leben gönnte! Die Geschichte der Hamburger Franzbrötchen hat mich so fasziniert, dass ich dieses Erlebnis sofort in einem Artikel verarbeitete. Die Idee für „Typisch Hamburch“ war geboren. 🙂 Heute, genau 211 Tage danach, habe ich zahlreiche Franzbrötchen von verschiedenen Hamburger Bäckern probiert. Deswegen gibt es heute „Franzbrötchen für Fortgeschrittene“ – die Fortsetzung meines aller ersten Artikels „Franzbrötchen für Anfänger“.

Das beste Hamburger Franzbrötchen

franzbrötchen selber backenOb es nun Franzbrötchen vom Schanzenbäcker, von Dat Backhus, aus der kleinen Konditorei oder selbstgebacken mit Janalades Backmischung sind, das leckere Hamburger Köstlichkeit gehört zu einem Hamburger Frühstück einfach dazu.

Ich möchte heute auch gar keine Diskussion beginnen, wo es nun das beste Hamburger Franzbrötchen gibt. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber ich möchte Euch heute einen Geheim-Tipp geben, wo Ihr die größte Auswahl an Franzbrötchen-Geschmacksrichtungen gibt: Bei Franz & Friends. Den Hamburger Franzbrötchenladen gibt es bisher nur an drei Hamburger Locations: In der Wandelhalle am Hauptbahnhof, an der S-Bahn Station Sternschanze und in der Holstenstraße in Altona.

Franz & Friends Varianten

Neben dem „Franz Classic“ gibt es hier Franzbrötchen in allen Variationen. Hier ist eine (nicht vollständige) Liste der köstlichen Franz-Varianten:

Franzbrötchen

  • Kürbiskern Franz
  • Apfel-Zimt Franz
  • Bananen Franz
  • Mandel Franz
  • Streusel Franz
  • Pflaumen Franz
  • White Chocolate Franz
  • Schokostreusel Franz
  • Schoko Franz
  • Haselnuss Franz
  • Milchreis Franz
  • Walnuss Franz
  • Karamell Franz
  • Rosinen Franz

Außerdem wird jede Woche ein „Franz“ zum „Franz der Woche“ gewählt, welches dann für 1 Euro statt 1,25 Euro angeboten wird. Mir persönlich schmecken die Sorten Apfel-Zimt und Krokant sehr gut. Ich muss aber dazu sagen, dass ich noch nicht das gesamte Sortiment probiert habe.

Welche Geschmacksrichtung schmeckt Euch denn am besten? Wisst Ihr noch, wann Ihr zum ersten Mal ein Hamburger Franzbrötchen gegessen habt? Ich freue mich auf Eure ollen Kamellen! 🙂

Kati

Im Januar 2014 habe ich das Projekt „Typisch Hamburch“ ins Leben gerufen. Seitdem bin ich täglichen in der schönsten Stadt der Welt unterwegs, um über einzigartige Hamburch-Dinge zu berichten.

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7 Kommentare

  1. kurzundknapp sagt:

    Ne, ne …. ein Franzbrötchen ist und bleibt für mich das Franzbrötchen pur. Ohne allem. Ohne jeglichen Schnickschnack. Höchstens noch mit Streusel – die Kalorienbombe schlechthin.

    Aber es geht nichts über ein Franzbrötchen am Sonntagmorgen

    1. Dem kann ich mich nur anschließen… Ein Franzbrötchen ist ein Franzbrötchen ist ein Franzbrötchen!

      Franzbrötchen mit Schnickschnack ist, als würde der NDR an Altjahrsabend „Tratsch im Treppenhaus“ in einer nachträglich colorierten Fassung zeigen. Geht gar nicht!

  2. Dirk sagt:

    FRANZ WHITE CHOCOLATE!!!
    Dicht gefolgt von Apfel-Zimt, was die Leutz am Stand in der Wandelhalle aber nicht immer haben

  3. freudinge sagt:

    Einfach Franzbrötchen – so un nich anners! Es muss aber auch noch ein bisschen klietschig sein und nich so’n dröges Dingelchen: ist ja kein diätetisches Lebensmittel. Das erste Franzbrötchen weiß ich allerdings nicht mehr. Muss aber während der frühkindlichen Prägung gewesen sein 😉

    1. kurzundknapp sagt:

      Ja, das vergaß ich zu erwähnen: es muss in der Tat klietschig, also klebrig sein. Und schon gar nicht darf es ein nachgemachtes aus Blätterteig sein. Klebrig, groß und pur.

  4. Verena sagt:

    Ich schließe mich den anderen an: Am liebsten pur! Mein erstes Franzbrötchen war ein Zufall: Eigentlich wollte ich ein Kürbiskernbrötchen haben, die waren aber ausverkauft. Aber da war noch so ein flaches komisches Ding mit Kürbiskernen in der Auslage – da mir total nach Kürbiskernen war, habe ich dann das genommen. Ich hatte vorher noch nie was von Franzbrötchen gehört – es war auch meine erste Woche in Hamburg – und wusste weder, dass die Dinger süß sind, noch wie wahnsinnig lecker sie schmecken. Seitdem bin ich Franzbrötchen-Fan, aber inzwischen ohne die Kerne drauf ;-).

  5. der_tim sagt:

    Auch ich kann nur wiederholen: Franzbrötchen pur ist die beste Variante. Wobei ich ab und an fremdgehe und mir eines mit Schokolade gönne. Außerdem ist das oben erwähnte klitschig sein in der Tat enorm wichtig.

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