Was gehört zu Hamburg wie der Wasserträger oder der Michel? Die Elbe natürlich! Aber was wissen wir eigentlich über den Fluss, der Hamburg zum „Tor der Welt“ gemacht hat? Seid ihr echte Seebären und wisst ihr, was Tidengewässer sind und wodurch Ebbe und Flut entstehen? Die meisten Hamburger stehen hier noch etwas auf dem (Wasser-)Schlauch – Grund genug also sich folgende fünf Fakten über unser Lieblingsgewässer zu merken. 

Ebbe und Flut in Hamburg – 5 Fakten, die du als guter Hamburger wissen solltest

  1. Die Elbe ist insgesamt von der tschechischen Quelle bis zur Nordsee 1091 Kilometer lang – davon können 870 Kilometer für den Schiffsverkehr genutzt werden. 
  2. Die Elbe ist in Unterelbe und in Oberelbe eingeteilt. Den Abschnitt von der Elbmündung bis zum Hamburger Hafen ist die Unterelbe und flussaufwärts durchs Binnenland verläuft die Oberelbe
  3. Wie die Nordsee ist auch die Elbe ein Tidengewässer. Das bedeutet, dass sich Niedrig- und Hochwasser abwechseln, der Wasserstand sich also regelmäßig verändert. Der durchschnittliche Tidenhub (der Unterschied zwischen den Wasserständen) liegt in Hamburg bei 3,66 Metern. 
  4. Während der Flut steigt das Wasser innerhalb von 6 Stunden vom Niedrigwasser auf den Hochwasserstand. Anschließend sinkt das Hochwasser in den folgenden 6 Stunden wieder auf einen Niedrigwasserstand ab, das bezeichnen wir als Ebbe

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  5. Der Gezeitenstrom bewirkt den Wechsel zwischen Ebbe und Flut und beträgt in Hamburg 2,5 Knoten.

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Habt ihr noch wichtige oder kuriose Fakten zur Elbe oder zu den Gezeiten auf Lager? Immer her damit! Ich freue mich über weitere Infos.