Die Pixelgrafin

„Wenn in Hamburg hinter den Hafenkränen die Sonne erwacht, das Elbwasser glitzert und funkelt, erste Möwen ihre Runde fliegen und an den Landungsbrücken die Kameras klicken, dann beginnt ein neuer Tag voller Fotosinfonien“ – für Susann Jakob. Denn sie betrachtet die schönste Stadt der Welt durch die Linse ihrer Kamera. Wie aus ihr die „Pixelgrafin“ geworden ist, das erzählt sie Euch jetzt einfach selbst.

Wer bist Du? Woher kommst Du? Seit wann bist Du in Hamburg?
Ich bin Susann, komme aus dem wunderschönen Sachsenland (Zwickau) und bin seit Februar 2010 in Hamburg.

Erzähl mal von Deinem Job.
Schon als Kind konnte ich meinen Finger nicht vom Auslöser der Kamera lassen. Ich experimentierte viel mit Licht und Schatten und beobachtete meine Umgebung. Heute ist mein Job als Fotografin nicht anders. Die Stadt, die Landschaft, große, kleine, bewegende oder stille Momente – ich suche das Besondere und halte diese Eindrücke mit meiner Kamera fest. Fotografieren tue ich am liebsten in Schwarzweiß. Das zeigt mir die Welt mit aller Schlichtheit und das Reale ohne groß zu verbessern.

Was bedeutet Dir die Fotografie?
Durch meine Verletzung am Fuß vor vier Jahren war ich oft hin und her gerissen. Der 22. Dezember 2010 veränderte dann mein ganzes Leben. Eigentlich ein Tag, der Besserung bringen sollte. Doch die OP ging schief. Nun kann ich nur noch einen Schuh tragen und eine wunderschön, bunt-gestrickte Wollsocke. Die Fotografie gibt mir Kraft. Sie ist meine Leidenschaft – mein Leben.

Wie ist es zu dem Name „Pixelgrafin“ gekommen?
Die Pixelgrafin ist letztes Jahr entstanden. Der Name „Pixelgrafin“ bedeutet … ja was bedeutet er eigentlich? Ich wollte einen Namen der in Erinnerung bei den Menschen bleibt. Außerdem sollte er mit Fotografie zu tun haben und meine Persönlichkeit wiederspiegeln.

Was gefällt Dir besonders am Fotografieren?
Die Fotografie ist so vielseitig und hält immer neues offen. Jeden Tag sind es andere Erlebnisse. Manchmal sogar welche, die sehr zu Herzen gehen. Ich sammle dadurch sehr viel Erfahrung und lerne immer wieder neue Menschen kennen. Geschichten die Bücher füllen könnten. 🙂

Warum Hamburg und nicht Berlin oder München?
Wegen der Schiffe, dem Hafen, die Möwen, die Elbe und die Liebe.

Was sind Deine „Typisch Hamburch“-Tipps?
Ich bin selbst noch dabei die Stadt zu erforschen. Jedoch bin ich sehr gerne auf der Elbe, am Hafen und der ganzen Umgebung unterwegs.

Zum Schluss die alles entscheidende Frage: HSV oder St. Pauli?
FORZA ST.PAULI 🙂

Über Kati

Im Januar 2014 habe ich das Projekt „Typisch Hamburch“ ins Leben gerufen. Seitdem bin ich täglichen in der schönsten Stadt der Welt unterwegs, um über einzigartige Hamburch-Dinge zu berichten.

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