Beliya – Schöne Taschen, die Gutes tun

Nur noch kurz die Welt retten – das dachten sich auch die Gründerinnen Annika Busse und Andrea Noelle, als sie 2012 ihr Hamburger Label „Beliya“ gründeten. Denn nach dem Motto “be good be beautiful“ kreieren sie Designer Handtaschen und Accessoires mit gutem Zweck. Wie sie auf die Geschäftsidee gekommen sind und was genau Ihr Gutes tun könnt, verraten die Gründerinnen Euch jetzt selbst.

beliya_GründerinnenWer seid Ihr? Woher kommt Ihr? Seit wann seid Ihr in Hamburg?
Wir sind Andrea und Annika, beide in Hamburch geboren und im Alstertal groß geworden.

Wie habt Ihr Euch kennen gelernt?
Wir haben uns im Kindesalter über Freunde kennengelernt. Auf dem Gymnasium waren wir in einer Klasse und sind dicke Freunde geworden. Nach dem Abitur ging jeder seinen eigenen Weg, bis das Schicksal uns wieder zusammen brachte und wir gemeinsam in Lüneburg BWL studierten.

Wie ist „Beliya“ entstanden?
Wir beschäftigten uns schon während des Studiums intensiv mit der Ökonomie von Entwicklungsländern und wählten aus diesem Grund das Thema „Mikrokredite“ für unsere Doktorarbeit. Nach dem Studium haben wir in großen Konzernen gearbeitet. Doch die Kinderarmut in Afrika beschäftigte uns weiterhin sehr. Als wir dann gemeinsam im Urlaub waren, entwickelten wir erste Pläne. Wir überlegten mit welchen Produkten man den Kindern in Afrika helfen könnte. Später haben wir uns dann für Handtaschen und Accessoires entschieden, weil jede Frau eine emotionale Bindung dazu hat – genauso wie zu Kindern.

beliya_ Wie wir helfenWas ist das Besondere an Eurer Kollektion?
Jeder Kauf einer Beliya Tasche und Accessoire ermöglicht einem Kind den Schulbesuch für ein Jahr. Außerdem bestehen alle Beliya Produkte aus edlen Upcycling-Materialien wie beispielsweise Sofaleder-Retouren und Überschüssen aus Prêt-à-Porter-Kollektionen.

Wie genau hilft der Verkauf von Beliya Produkten dem Kind?
Je nach Produkt gibt es verschiedene Symbole, die zeigen welcher Teil des Schuljahres ermöglicht wird. So gibt es beispielsweise das Schulgebühren-Symbol, das mit dem Kauf einer PROMISE Tasche die Schulgebühren für ein Jahr finanziert. Oder das Schulbus-Symbol, welches mit dem Kauf einer TRUST Handytasche hilft, dass ein Kind 1 Jahr sicher zur Schule kommt. Außerdem bekommt man zu jedem unserer Beliya Produkte einen Anhänger, worauf der Name des Kindes steht, welches unterstützt wird.

Was sind Eure Aufgaben bei Beliya? Was gefällt Euch an der Arbeit?
Andrea: Ich kümmere mich um das Design, die Produktion, den Einkauf und die Finanzen. An der Arbeit gefällt mir, dass ich meine eigenen Idee umsetzten kann und damit die Welt ein bisschen besser machen kann.
Annika: Ich koordiniere das Marketing, den Online-Shop und unsere Social Media Aktivitäten. Besonders gefällt mir, dass ich jeden Tag mit Andrea zusammen arbeiten darf.

Was sind deine „Typisch Hamburch“-Tipps?
Annika: Mein Tipp für alle Hamburger Neulinge ist eine gemütliche Hafenrundfahrt auf der Barkasse mit der „MS Hedi“. Sehr erlebenswert. 🙂
Andrea: Ich mag die kleinen liebevoll eingerichteten Cafés in Eimsbüttel. Beispielsweise im „Frachtraum“ oder im Café „Glück und Selig“ gehe ich gerne zum Frühstück essen.

Warum Hamburg und nicht Berlin oder München?
Weil das unsere Heimat ist und weil wir finden, dass Hamburg eine ganz besondere Art an Kreativität versprüht. Deswegen fühlen wir uns hier zu Hause.

Vielen Dank für das Interview!
Falls Ihr mehr über die Beliya Gründerinnen und Ihre Produkte erfahren möchtet, dann schaut doch mal auf ihrer Website vorbei.

2 Kommentare

  1. […] Einzige Bedingung zur Teilnahme an der Blogparade „Die besten Hamburg Tipps“ ist, dass Ihr in Eurem Beitrag auf diesen Blogpost verlinkt. Alle Beiträge, die an der Blogparade teilnehmen werde ich dann hier auflisten. Außerdem verlose ich unter allen, die mitmachen, 3 x 1 Handyledertaschen des Hamburger Labels „Beliya“. […]

  2. […] Tees von Samova, die quadratischen Hamburch-Bilder von Kila-Photography, die Lederaccessoires von Beliya, das maritime Kartenspiel „Klar Deck“ und die stylischen Shirts von […]

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