Auf einen Schnack mit Frau Schnobel

Ob Jan Oltmanns vom Seemannsclub Duckdalben, Susann und Karsten von „stinksandstanks“ oder die Hamburg-Moderatorin Anke Harnack – im letzten Jahr habe ich Euch zahlreiche spannende Persönlichkeiten aus unserer Hansestadt vorgestellt. Und auch für 2015 habe ich mir wieder vorgenommen, die Geschichten einiger interessante Hamburger Jungs und Deerns bekannter zu machen. Den Anfang macht heute die liebe Martina mit ihrem Label „Frau Schnobel“. Wer sie ist und was sie in Hamburch macht, das erfahrt Ihr jetzt im Interview.

Frau Schnobel Hamburg

Foto: Frau Schnobel

Wer bist du? Seit wann bist du in Hamburg?
Mein Name ist Martina Olonschek und ich arbeite als selbstständige Mediengestalterin unter dem Label „Frau Schnobel Grafik“ in Hamburg. Im Februar sind es schon 7 Jahre Hamburg für mich und ich fühle mich nach wie vor sehr wohl hier.

Wie ist „Frau Schnobel“ entstanden?
Das Label „Frau Schnobel Grafik“ ist im Januar 2014, also ziemlich genau vor einem Jahr entstanden. Im Mai habe ich es publik gemacht und mit dem Vertrieb angefangen. Ist also noch gar nicht so langer her. Ich wollte einfach mal etwas anderes machen, mein ganz eigenes Projekt – meine Ideen und auch meine eigenen Fehler. Und es hatte sich einfach gerade angeboten, sich in die Selbstständigkeit zu wagen. Der Name „Frau Schnobel“ stand relativ schnell fest. Schuld daran ist Herbert Grönemeyers nuscheliger Gesang. In seinem Lied „Der Weg“, das ich immer mal wieder im Radio gehört hatte, verstand ich bei der Textpassage „nordisch nobel, Deine sanftmütige Güte“ immer „neue schnobel, …“ und konnte damit absolut nichts anfangen, mochte das Wort aber irgendwie. Daraus wurde schließlich Frau Schnobel. 🙂

Frau Schnobel Hamburg

Foto: Frau Schnobel

Wo holst du dir die Inspiration für deine Motive?
Inspiration sind bestimmte Anlässe und meine Freunde. Oder einfache Dinge im Alltag. Auch Hamburg, das Meer und das Nordische an sich inspirieren mich sehr. Und Humor.

Welche verschiedenen Produkte gibt es?
In meiner Produktpalette habe ich 3D-Klappkarten, 3D-Postkarten / Postkarten, Menükarten, Buttons und Magnete, großformatige Drucke, Briefumschläge sowie gerahmte Drucke.

Frau Schnobel Hamburg

Foto: Frau Schnobel

Wo in Hamburch kann man deine Produkte kaufen?
Die Frau Schnobel Produkte gibt es bei Adele & Clodwig, in der Druckwerkstatt Ottensen, bei Herzberg in Ottensen, in der Buchhandlung Kötz und Buchenau, in der Kunsthaltestelle und bei Liebenswichtig St. Pauli. Außerdem bin ich auf vielen Designmärkten in Hamburg vertreten. Dieses Jahr stehen noch nicht so viele fest. Letztes Jahr waren es die sehr schönen „Hallo-Frau-Nachbar“-Märkte in der Schanze, ein paar Termine auf der Marktzeit in der Fabrik, das Surf-and-Skate-Festival im Cruise Terminal, der tolle feingemacht Designmarkt im CCH, die „Deine-Eigenart“ im Hühnerposten oder auch der schöne „Elbrausch Designmarkt“ bei den Messehallen. Und online geht natürlich auch immer auf meiner Homepage oder auf DaWanda.

Frau Schnobel Hamburg

Foto: Frau Schnobel

Was sind deine „Typisch Hamburch“-Tipps?
Ach, es gibt so viele tolle Sachen, die man im Hamburg machen kann. Ich freu mich jedes Jahr auf die lange Museumsnacht im April und die lange Theaternacht im September. Ich gehe auch wahnsinnig gern essen. Sehr gern in der Spießerei in der Grindelallee. Super Preis-Leistungsverhältnis und richtig lecker. Ich mag auch gern das Block House. Und das Abendmahl am Hein-Köllisch-Platz. Das Tibet im Harkortstieg ist auch total toll. Im Sommer ist Strand Pauli meine liebste Strandbar. Am Elbstrand Kränegucken geht natürlich immer, auch wenn ich dann doch viel zu selten da bin. Total schön ist auch der Botanische Garten in Klein-Flottbek. Jetzt hab ich schon wieder richtig Lust auf Sommer. Und ’ne Kugel Karamell-Salz bei Luicella’s Ice Cream oder Rhabarber bei Delzepich Eis im Winterhuder Weg. Richtig guten Kuchen und eine Riesenauswahl davon gibt’s hoch oben auf der St. Jakobi Kirche in der Innenstadt. Von Mai bis Oktober jeden ersten Samstag im Monat. Selbst gebacken von netten Omis. Generell haben mein Freund und ich ein Talent dafür, versehentlich auf Veranstaltungen aufzutauchen, wo wir die mit Abstand jüngsten oder ältesten Leute sind. Das waren bisher die skurrilsten und lustigsten Abende. Also mein genereller Tipp: Veranstaltungen, die an eine andere Zielgruppe gerichtet sind. 🙂

Vielen Dank für das Interview!

Über Kati

Im Januar 2014 habe ich das Projekt „Typisch Hamburch“ ins Leben gerufen. Seitdem bin ich täglichen in der schönsten Stadt der Welt unterwegs, um über einzigartige Hamburch-Dinge zu berichten.

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