10 Dinge, die Zugezogene in Hamburg seltsam finden

Hamburch und ich sind jetzt seit 1,5 Jahren ein Herz und eine Seele. Lange Zeit träumte ich von einem Leben in der Hansestadt, doch als es dann endlich so weit war, haben mich einige Dinge irritiert. Deshalb kommen hier meine 10 Dinge, die Zugezogene in Hamburg seltsam finden.

#1 Eine U-Bahn, die überirdisch fährt

Zugezogene in Hamburg

Okay, ich muss gestehen, dass ich als Kind vom Dorf vielleicht nicht das Recht habe, über öffentliche Verkehrsmittel zu urteilen. Denn bei mir auf dem Land gab es schlicht und ergreifend keine. Aber dass eine U-Bahn, eine Untergrundbahn sein sollte, das weiß sogar ich. Das in Hamburg die U-Bahn auch gleichzeitig eine Hochbahn ist, empfinde ich als Paradoxon. Wie kommt man denn auf so eine Idee?

#2 Plattgefahrene Zimtschnecken

Franzbrötchen1

Die Franzbrötchen haben für mich eine ganz neue Welt des Frühstücks eröffnet. Zunächst habe ich mich gefragt, warum die Hamburger alle mit plattgefahrenen Zimtschnecken in der Hand zur Arbeit eilen. Aber wer einmal ein Franzbrötchen gegessen hat, kommt davon nicht mehr los!

#3 Das Hupen der Schiffe

Zugezogene in Hamburg

Wenn der Wind günstig steht, hört man in ganz Hamburg das Hupen der Schiffe. Eine wirklich angenehme Abwechslung zu dem sonst üblichen Lärm in einer Großstadt.

#4 Wer ist denn dieser Michel?

Zugezogene in Hamburg

Die St. Michaelis Kirche wird hier liebevoll Michel genannt. Als ich die erste Mail aus Hamburg mit den Grußworten „Grüße vom Michel“ gelesen habe, war ich trotzdem verwundert, wer denn dieser Michel sein soll.

#5 Die Ratten der Lüfte

Zugezogene in Hamburg

So werden für gewöhnlich Tauben genannt. Aber in Hamburg haben wir einen ganz anderen gefiederten Feind. Denn die unzähligen Möwen sind immer auf der Suche nach einer Chance dir dein Mittagessen aus der Hand zu schnappen.

#6 Räder für die ganze Stadt

Zugezogene in Hamburg

Mein Fahrrad hat es beim Umzug nicht mit auf die große Reise geschafft. Sowieso empfand ich die Hamburger als seltsam, was das Radfahren betrifft. Warum hat denn hier jeder ein rotes Rad, dachte ich mir. Dass es sich dabei um so gut wie kostenlose Räder für ganz Hamburg handelt, habe ich erst später erfahren. Seitdem bin ich selbst nur noch auf roten Rädern unterwegs.

#7 Regenschirm-freie-Zone

Zugezogene in Hamburg

Dass das Wetter in Hamburg macht, was es will, wusste ich bereits von einigen Hamburg-Besuchen. Also dachte ich, ich bin ein Fuchs, und statte mich mit ordentlichen Regenschirmen aus. Verwundert musste ich beim ersten Regen feststellen, dass außer mir kaum einer mit Schirm unterwegs war. Bei der nächsten Windböe wusste ich auch warum: Der Schirm war sofort kaputt und ich trotz der Vorbereitung auf das Wetter klitschnass!

#8 Nichtnichtraucherkneipen

Zugezogene in Hamburg

Wer in Hamburch feiern geht, der kann danach eine ordentliche Dusche nehmen. Denn Hamburg hat unfassbar viele Kneipen, in denen Rauchen erlaubt ist. Besonders echte Hamburger Eckkneipen kann ich mir gar nicht mehr ohne den Qualm vorstellen.

#9 Eine Schifffahrt …

Zugezogene in Hamburg

Die ist lustig, eine Schifffahrt, die ist schön. Und in Hamburg gar nichts Besonderes. Denn die Fähre gehört hier zu den normalen öffentlichen Verkehrsmitteln.

#10 Stolz ein Hamburger zu sein

Zugezogene in Hamburg

So viel Stolz wie die Hamburger haben sonst wahrscheinlich nur die Süddeutschen. Und mal ganz ehrlich:

Jeder der hier wohnt kann stolz darauf sein, in der schönsten Stadt der Welt zu wohnen.

5 Kommentare

  1. Tina sagt:

    Wunderbar auf den Punkt gebracht.
    Sei gegrüßt
    Tina

  2. Atilla W sagt:

    Die schönste Stadt der Welt. So einfach ist das.

  3. Julia sagt:

    Toller Beitrag – und so schön geschrieben!

  4. Sandra sagt:

    Moin liebe Franka,
    Franzbrötchen sind ganz besonders und so wie hier gibt es sie nirgendwo 😉
    Es ist einem zwar bewusst, dass die süßen Dinger nicht grade gut für die Figur sind aber das ist einem dann egal… sie schmecken einfach zu gut. 🙂

  5. Perle Yilmaz sagt:

    Hi Franka, ich bin jetzt seit fast einem Jahr in Hamburg und bereue nicht einen Tag. Wenn ich frei habe fahre ich einfach ohne Navi durch die Gegend und bin immer wieder überwältigt von so viel Grün und Wasser – herrlich!

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